Diese Möglichkeiten der Eigenheimfinanzierung gibt es

Foto: moerschy/pixabay.com Lizenz: CC0 Public Domain
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Den Traum vom eigenen Haus träumen viele Menschen. Doch damit Ihre Vision von wohnlicher Veränderung nicht in einem finanziellen Desaster endet, sollten Sie sich vor der Verwirklichung Ihrer baulichen Wünsche mit den verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierung auseinandersetzen. Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass die gewählte Finanzierungsart optimal auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist, denn nur so kann Ihr gedankliches Projekt letztendlich Gestalt annehmen und gelingen.

Von der Planungsphase bis zum Endprodukt gut durchdacht

Bevor Sie sich mit den ganz unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten beschäftigen, sollten Sie Ihr Eigenkapital, Ihr Budget sowie die momentanen monatlichen finanziellen Belastungen genau kennen. Mithilfe einer Finanzaufstellung wird ersichtlich, wie hoch die zusätzlichen Belastungen sein dürfen, ohne dass Sie sich finanziell überfordern und die Frage, ob Sie sich ein Eigenheim überhaupt leisten können, klärt sich.

Vergewissern Sie sich auch, ob Sie zusätzlich staatliche Förderungen wie KfW-Kredite nutzen können. Es empfiehlt sich ebenfalls eine Beratung durch eine Bausparkasse wie Schwäbisch Hall. Die häufigste Form der Eigenheimfinanzierung ist einHypothekendarlehen, bei dem sich die Bank ein Grundpfandrecht sichert, indem im Grundbuch eine Grundschuld eingetragen wird. Sollten Sie Ihren Kredit nicht mehr regelmäßig bedienen können und mit den Raten in Verzug geraten, kann die Bank als Ihr Geldgeber jederzeit auf Ihre Immobilie zugreifen und diese veräußern.

Unterschiedliche Optionen – flexible Rückzahlung

Eine weitere Möglichkeit der Baufinanzierung sind sogenannteAnnuitätendarlehen , bei denen Sieeine gleichbleibende monatliche Rate aus Zins und Tilgung bezahlen. Dabei wird eine bestimmte Sollzinsbindungsfrist von 5 bis 15 Jahren vereinbart. Mit jeder Rate wird auch ein Teil der Restschuld getilgt. Somit verringert sich der Zinsanteil stets zugunsten des vorhandenen Tilgungsanteils. Als Annuitätendarlehen gilt auch ein Forward-Darlehen, welches Ihnen erst nach einer vorgegebenen Vorlaufzeit ausgezahlt wird. Diese Zeitspanne kann bis zu 60 Monate nach dem Vertragsabschluss betragen und wird als Forward-Periode bezeichnet. Mit einem Forward-Darlehen können Sie sich zum Abschluss Ihres Darlehensvertrages einen Zinssatz für die Zukunft sichern oder das Darlehen als Anschlussfinanzierung verwenden.

Immobilienkredite – Vergleichen lohnt sich

Damit Ihr Bauvorhaben nicht in einem finanziellen Ruin endet, sollten Sie sich für die Suche nach einem optimalen Kreditangebot viel Zeit nehmen. Rechnen Sie vor der Unterzeichnung eines Vertrages, die ganz unterschiedlichen Varianten durch und verschaffen Sie sich einen Überblick.