Für die Natur und das Konto – der Ökostrom

© Smileus - Fotolia.com
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Bezieher von Ökostrom sorgen sich nicht nur um die Umwelt, sondern auch um ihre Finanzen. Vor allem die Atomkatastrophe rund um Fukushima hat viele Leute zum Umdenken animiert. Während viele Haushalte nun auf Ökostrom setzen, hat auch Deutschland reagiert und beschlossen, bis zum Jahr 2022 aus der Kernenergie auszusteigen.

Viele Haushalte waren das Jahr 2022 nicht ab

Aber viele Haushalte warten nicht auf das Jahr 2022. Bereits 40 Prozent aller Haushalte in Deutschland sparen durch den Wechsel auf Ökostrom bereits Geld. Der teure Grundversorgungstarif fällt weg – die Angebote von Ökostrom, der „Grünen Energie“ sind weitaus günstiger. Eine Familie mit drei Personen bezahlt einen Grundversorgungstarif von rund 1.180 Euro pro Jahr – der Ökostromtarif berechnet hingegen einen Preis unter knapp 1.000 Euro. Somit erspart sich eine dreiköpfige Familie rund 200 Euro pro Jahr. Immer mehr Stromanbieter reagieren auf die Wünsche der Kunden und bieten gleichzeitig zu ihren normalen Tarifen auch „Grünen Strom“ an. Nur ein paar Anbieter bieten überhaupt nur Ökostrom an. Wichtig: Auch beim „Grünen Strom“ sollte man die Tarife im Vorfeld vergleichen. Im Internet gibt es diverse Vergleichsportale und Tarifrechner, die mit Sicherheit für eine Entscheidungshilfe im Tarifdschungel sorgen.

Der Vergleich lohnt sich

Reine Ökostromanbieter oder sogenannte Naturstromanbieter präsentieren „Grüne Energie“ zu 100 Prozent und sind auch ein Teil der großen Energiewende. Jedoch sind derartige Unternehmen teuer. So kostet die Kilowattstunde eines Ökostromanbieters rund 23,01 Cent – die Grundgebühr beträgt 5,26 Euro pro Monat. Bei einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden bei einer dreiköpfigen Familie beträgt hier die Summe rund 980 Euro. Beim Naturstromanbieter, der 100%ige „Grüne Natur“ anbietet, liegt der Verbrauch bei rund 1.125 Euro pro Jahr. Das bedeutet ein Plus von 15 Prozent. Somit ist zwar der Naturstromanbieter eine Spur teurer, jedoch garantiert 100% ökologisch.

Ökostrom und Naturstrom

Die Suche nach dem richtigen Tarif erfolgt über das Internet. Vergleichsportale bieten Tarifrechner an; man erfährt schnell, ob es sich um eine günstige Alternative handelt. Bei einem Stromanbieterwechsel übernimmt der neue Vertragspartner die Kündigung des bestehenden Vertrages. Der Wechsel selbst dauert in etwa drei bis acht Wochen, je nachdem, für welchen Anbieter man sich schlussendlich entscheidet. Fakt ist: Auch wenn der neue Anbieter alles in die Wege leitet, ist es dennoch gut, nachzufragen, ob beim alten Vertragspartner alles funktioniert hat. Schlussendlich möchte man nicht, auf Grund diverser bürokratischer Hürden, schlussendlich für zwei Anbieter eine Grundgebühr bezahlen.