Goldpreise, BItcoins, Fracking, Euro – Was hat sich verändert ?

© arahan - Fotolia.com
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Im Vergleich zu früheren Jahren ist die heutige Zeit besonders von Schwankungen geprägt, was am besten am Aktienmarkt ersichtlich ist. Während der DAX 2008 sich noch in einem Tief von weniger als 4000 Punkten befand, scheint es heutzutage so, als sei es nur eine Frage der Zeit, bis die absolute Rekordmarke von 10.000 Punkten geknackt wird. So macht es Sinn, die jüngsten Veränderungen noch einmal in Erinnerung zu rufen:

Gold

War das Edelmetall während der Krise noch eine überaus gesuchte Anlage, so scheint deren Attraktivität mittlerweile immer mehr zurückzugehen. Tatsächlich befand sich eine Unze Gold in der Krise bei einem Wert von 1900 Dollar, heute befindet sie sich anscheinend in einem Abwärtstrend und liegt bei nur noch 1300 Dollar pro Unze.

Fracking

Shell oil galt als die Hoffnung der USA auf eine Autonomie von Russland und den arabischen Emiraten, indem man es schaffte, aus Gesteinen tief unter der Erde Gas abzubauen. Ein ähnliches Projekt wäre auch theoretisch in Europa möglich und einige Enthusiasten verschiedener Industrien liebäugelten mit einer Investition in Polen und Deutschland, wo die Bedingungen besonders günstig schienen. Jedoch sieht es so aus, dass in Deutschland das Fracking nicht erlaubt werden würde, denn eine Mehrheit dafür im Bundestag ist bei Weitem nicht ersichtlich. In unserem europäischen Nachbar Polen besteht politisch gesehen kein Problem, das Gas abzubauen, jedoch findet sich bisher kein Investor, um das Projekt zu verwirklichen, weshalb es so aussieht, als wäre eine europäische Energieautonomie von Russland noch lange Zeit eine Utopie.

Bitcoin:

Erst vor kurzem warnte die chinesische Zentralbank vor der jungen Online-Währung Bitcoin, der innerhalb kurzer Zeit beinahe an der 1000-Dollarmarke kratzte. So sei der Bitcoin viel zu volatil und unberechenbar, um ihn als ernsthafte Investition zu betrachten. In der Tat fiel der Bitcoin weider zurück auf 300 Dollar, um sich dann später bei 600 Dollar zu festigen. Nach wie vor jedoch befindet sich im Bitcoin noch eine Menge Potential, den physischen Währungen Konkurrenz zu machen.

Euro:

Wo wir gerade bei den physischen Währungen waren, so ist auch die derzeitige Situation des Euro interessant. Während nämlich der DAX neue Höhen erklimmt, sieht es im europäischen Ausland nicht ganz so rosig aus. Griechenland, Spanien, Frankreich und Italien leiden immer noch an der Rezession und unterliegen einer Rekordarbeitslosigkeit.
Im Mai 2014 ist die Europawahl und es besteht die erschreckende Möglichkeit, dass in Frankreich erstmals Le Pen mit ihrer rechten Partei die meisten Stimmen holt und so insgesamt im europäischen Parlament mehr als ein Drittel Euroskeptiker sitzen.

Fazit:

Währungen und Edelmetalle im Überblick zu behalten ist oft nicht so einfach. Am einfachsten ist es hier auf einem Anbieter wie zum Beispiel Alpari zu vertrauen. Den Währungen und Edelmetalle unterliegen ständigen Kursschwankungen die es im Überblick zu  behalten gilt.

 

(Hinweis: Kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit. Dieser Artikel spiegelt die Meinung eines Autors wieder und kann keine Finanzberatung ersetzen. Der Handel mit  Geld, Wertpapieren oder Edelmetallen sind grundsätzlich Risikoreich und können auch Verluste einbringen.)