Kompetente Hilfe bei der Betriebsprüfung schützt vor Nachzahlungen

Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen findet im Durchschnitt alle 13 Jahre eine Betriebsprüfung statt. Die Frage ist also nicht, ob man als Unternehmer solch einer Prüfung unterzogen wird, sondern lediglich wann.

recht © vege
recht © vege

Versierte Fachkräfte bieten Hilfe bei der Betriebsprüfung

Um sich dem Risiko einer gesalzenen Nachzahlung nicht auszusetzen, sollte man frühzeitig mit versierten Steuerberatern für Betriebsprüfungen zusammenarbeiten. Die Steuerfachanwälte Sören Riebenstahl und Frank Neumann sind spezialisiert darauf, ihre Mandanten umfassend auf solche Begegnungen vorzubereiten. Zudem führen sie die Verhandlungen mit dem Betriebsprüfer und schützen den Klienten vor ungerechtfertigen Forderungen seitens des Finanzamtes.

Die Außenprüfung

Es existieren insgesamt vier Arten von Betriebsprüfungen. Die sogenannte Außenprüfung ist die umfassendste Form. Die Prüfung beinhaltet zunächst die letzten drei Steuerjahre. Der Steuerbeamte kann den Zeitraum bei Auffälligkeiten allerdings auch bis zur Verjährungsfrist von zehn Jahren ausdehnen. Der Prüfer darf dazu alle Unterlagen einfordern, die von steuerrechtlicher Relevanz sind.

Hilfe bei der Betriebsprüfung: Schwachstellen ausmachen

In diesem Prüfungsverfahren lauern überall Fallstricke. Der betroffene Unternehmer sollte sich deshalb mit seinem Steuerberater abstimmen. Seriöse Fachanwälte bieten Hilfe bei der Betriebsprüfung und geben dem Selbstständigen eine Checkliste an die Hand, mit deren Hilfe er schon lange vor einem Prüfungstermin alle kritischen Punkte abarbeiten und sein Unternehmen betriebsprüfungssicher machen kann. So ist er auch vor Überraschungsbesuchen des Finanzamtes jederzeit gefeit. Clevere Steuerberater überprüfen die Steuerunterlagen des Klienten mit den gleichen Tools wie das Finanzamt. Heutzutage ist entsprechende Software erhältlich, die innerhalb von Sekunden Schwachstellen in der Buchhaltung aufdeckt. Wenn man diese kennt, kann man die Ungereimtheiten beheben, bevor das Finanzamt dazu Gelegenheit erhält.

Die Lohnsteuerprüfung

Alternativ kann die Betriebsprüfung auch nur die Lohnsteuer umfassen. Dann kontrolliert der Prüfer, ob der Betrieb die entsprechenden Abgaben regelkonform einbehalten beziehungsweise abgeführt hat. Diese Art der Betriebsführung findet jedoch in der Regel nur bei größeren Betrieben mit einer Vielzahl an Mitarbeitern statt. Kleinere Betriebe geraten nur ins Visier, wenn sie in der Vergangenheit die notwendigen Meldungen und Zahlungen verspätet geleistet haben. Die Steuerbehörden schlussfolgern aus solch einem Verhalten, dass hier generell etwas im Argen liegt.

Die Umsatzsteuer-Sonderprüfung

In diesem Fall betrifft die Prüfung lediglich die Umsatzsteuer. Hier wollen die Finanzbeamten herausfinden, ob bestimmte Betriebskosten zu Recht gemeldet wurden. Das betrifft zum Beispiel Ausfuhrlieferungen, die man als Unternehmer im Rahmen des Reverse-Charge-Verfahrens angemeldet hat. Oder man hat als Steuerpflichtiger wiederholt Vorsteuerüberschüsse angemeldet.

Die Umsatzsteuer-Nachschau

Diese Form der Betriebsprüfung hat es durchaus in sich. Denn sie erfolgt ohne jegliche Vorankündigung. Der Prüfer klingelt eines Tages an der Tür und verlangt Einsicht in die Unterlagen, die die Umsatzsteuer betreffen. Wenn man die Quittungen nicht zuvor mit einem Steuerberater in Ordnung gebracht hat, drohen bei solch einer überraschenden Betriebsprüfung erhebliche Nachzahlungen.